Arbeiten im Schweizer Gesundheitswesen

Teil 5/8: Finanzen, Versicherung & Altersvorsorge


Rechnen Sie damit

Finanzen

Hier finden Sie einige der wichtigsten Unterschiede zwischen Deutschland und der Schweiz im Bereich Finanzen. Für detaillierte Fragen steht Ihnen unser Schweizer Team gerne zu Verfügung.

 

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Die schweizerischen Steuersätze liegen zwischen 3 % und 11,5 %. Die Einkommenssteuer variiert von Kanton zu Kanton  und wird jährlich festgelegt. Sie liegt maximal bei 11,5% für Einkommen ab 6000.- €.

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In der Schweiz gibt es, anders als in Deutschland, eine Vermögenssteuer. Vermögen über einem bestimmten Wert, aber auch Kapital- und andere Wertanalgen können besteuert werden. Was genau besteuert wird, und wie hoch, ist dabei von Kanton zu Kanton verschieden.

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Sozialabgaben und Altersvorsorge sind generell etwas niedriger als in Deutschland.

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Das Kanton in dem Sie wohnen ist auch das Kanton dem gegnüber Sie steuerpflichtig sind.

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Haben Sie Miet-, Zins- oder Lizenzeinnahmen? In den ersten fünf Jahren werden zahlen Sie als Ausländer in der Schweiz relativ hohe “Quellensteuer” auf derartige Einnahmen.

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Die Lebenshaltungskosten liegen im Mittel etwa 30 % über denen in Deutschland. Die höheren Kosten kommen vor allem durch höhere Mietpreise und Krankenversicherungsbeiträge zustande.

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Es gibt einige Möglichkeiten die Steuerlast über abzugsfähige Posten zu reduzieren. Kaufen Sie sich etwa in der Schweiz eine zweite Wohnung, dann sind die Hypothekenzinsen abzugsfähig.

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Ihr Nettoeinkommen und Anlagepotenzial sind in der Schweiz substanziell höher als in Deutschland.


Umfassend abgedeckt

Versicherungen

Ähnlich wie in Deutschland gibt es in der Schweiz eine Versicherungspflicht. Dabei muss jeder Einwohner eine Basiskostenversicherung, die sogenannte Grundversicherung, abschließen.

Darüber hinaus kann jeder Einwohner weitere Versicherungen, genannt Zusatzversicherungen (VVG), abschließen, um Risiken, die nicht in der Basisversicherung abgedeckt sind, auszuschließen. Es ist außerdem ratsam eine Haftpflicht- (Privathaftpflicht & grobe Fahrlässigkeit), eine Hausrat- und eine Rechtschutzversicherung abzuschließen.

Ein drei Säulen Model

Altersvorsorge

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Die erste Säule der Altersvorsorge, die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV), ist verpflichtend für alle Arbeitnehmer, selbstständige Unternehmer und nicht arbeitenden Personen über 20 Jahren. Der Beitrag für die AHV ist hälftig zwischen Arbeitnehmer und -geber aufgeteilt und wird Ihnen direkt vom Bruttogehalt abgezogen.

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Die zweite Säule ist die berufliche Altersvorsorge. Versichert sind alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die schon in der 1. Säule versichert sind und mindestens 21.150 Franken im Jahr verdienen (Stand: 2017). Die obligatorische Versicherung beginnt mit Antritt des Arbeitsverhältnisses, frühestens mit Vollendung des 17. Altersjahres.

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Die dritte Säule ermöglicht auf freiwilliger Basis eine individuelle, steuerbegünstigte Vorsorge für Erwerbstätige

Sollten Sie mehr Informationen (oder auch Betreuung, falls wir Sie bereits in die Schweiz vermitteln konnten) bezüglich Finanzen, Versicherung oder Altersvorsorge benötigen, hilf Ihnen unser Team der Koraal (Schweiz) AG gerne weiter.

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David Haussmann

Senior recruiter / consultant