l

Arbeiten im Schweizer Gesundheitswesen

Teil 7/8: Wohnen & Arbeiten


In der Stadt oder auf dem Land?

Wohnraum

In der Schweiz zu wohnen bedeutet jeden Tag herrliche Bergluft zu atmen und phänomenale Landschaften genießen zu können. Denn die Schweiz gillt als eines der saubersten Länder der Erde. Strenge Regulierungen von Abwasserfilterung, Chemikalieneinsatz und Forstpflege sorgen nicht nur für ein gesundes Lebensumfeld, sondern auch für ein Durschnittsalter von 81 Jahren. 

Die meisten schweizer Einrichtungen bieten Personalunterkünfte an, da sie auf Personal aus dem Ausland angewiesen sind. Allerdings stehen diese Unterkünfte meist nur für einen begrenzten Zeitraum zur Verfügung, in jedem Fall aber für die Dauer der Probezeit. Unser Team in der Schweiz unterstützt Sie darüber hinaus bei der Suche nach dauerhaften Wohnungen. Wir empfehlen jedoch zumindest die Probezeit in einer temporären Wohnung zu überbrücken, da diese monatlich kündbar und vergleichsweise günstig sind.

Eine reguläre Wohnung ist teurer und kann in der Regel einmal im (Halb)Jahr gekündigt werden. Als startpunkt für die Wohnungssuche empfehlen wir folgende Website:

Aufgrund der hohen Wohnkosten ist es in der Schweiz auch unter Nicht-Studenten, und vor allem in Städten, nicht unüblich Wohngemeinschaften zu gründen.

 


Algemeine Information über das

Schweizer Gesundheitswesen

Das schweizer Gesundheitssystem kann der Einfachheit halber in drei Arten von Krankenhäusern (Spitälern) unterteilt werden:

 

01

Städtisch (Stadspitäler)

02

Universitär (Universitätspitaler)

03

Kantonal (Kantonsspitäler)

Abgesehen von diesen Krankenhäusern gibt es in der Schweiz zahlreiche:

01

Kliniken (Privat Kliniken).

02

Praxen: Ansässiger Ärzte (Belegärzte)

Auf eine Bevölkerung von 8,2 Millionen Menschen kommen in der Schweiz ungefähr 300 Krankenhäuser. Zum Vergleich: In Deutschland gibt es auf rund 82,6 Millionen Einwohner lediglich ca. 1950 Krankenhäuser und Kliniken. Grund dafür sind die bisher ausgebliebenen Konsolodierungstrends kleinerer Krankenhäuser, die unterschiedlichen Gesundheitssysteme in den verschiedenen Kantoren sowie deren regionaler Autonomie. Daneben spielt aber auch die schweizer Geografie eine entscheidende Rolle und ein großer Markt an wohlhabenden, ausländischen Kunden, die zur Behandlung einreisen, sorgt zudem für die große Anzahl an Privatkliniken. Letztere verursachen auch den hohen Bedarf an internationalen Fachkräften. Im Schnitt sind 30 – 50 % des Personals im schweizer Gesundheitswesen ausländischer Herkunft. Dabei fällt deutschen Fachkräften ein Vorteil zu, da sie keine Sprachbarriere überwinden müssen, die Qualifikationen weitestgehend anerkannt werden und ihnen hervorragende Arbeitsmoral und -ethik nachgesagt werden.


Allgemeine Informationen zur

Finanzierung

Die Finanzierung des Schweizer Gesundheitssystem ist äußerst komplex. Das Kanton, die Gemeine und private Investoren stellen neben den Versicherungen den Großteil der Finanzierung. Dem Bundesstaat kommt eine eher kleine Rolle in der Finanzierung des Gesundheitswesens zu. Aktuell sind etwa 70 Versicherungen im Markt aktiv. Pro Kopf wird dabei deutlich mehr Geld ausgegeben als in Deutschland.

Die schweizer Basisversicherung umfasst vier verschiedene Modelle, die durch private und halb-private Versicherungen ergänzt werden können.

Auch in der Schweiz überaltert die Gesellschaft, was zu stetig wachsenden Behandlungskosten führt. Dem wird versucht, durch Konsolidierung und Privatisierung entgegenzuwirken. Nichtsdestotrotz steht der Patient im Fokus des Systems, und die Behandlungskosten richten sich sowohl nach dem Vorschlag des behandelnden Arztes als auch nach den Wünschen des Patienten. Kosteneinsparungen haben (noch) keine Priorität. Sie sollten sich darauf einstellen, Behandlungen patientenorientiert und mit modernsten Geräten durchzuführen. Dabei kommen die Behandlungsvorschriften in der Regel von den leitenden Ärzten, die lokalen Behörden und Verwaltungen regulieren wenig bis gar nicht.

Aufgrund der strengen Datenschutzrichtlinien und der generell konservativen Art der Schweizer, erfolgt der Datenaustausch und die Einführung elektronischer Patienten Dossiers langsamer als zum Beispiel in den Niederlanden. In Sachen Digitalisierung, Effizienz, Patientensicherheit und Innovation ist das schweizer Gesundheitswesen mit dem deutschen ungefähr gleich auf.

Schweizer Gesundheitswesen

Allgemeine Informationen

Arbeits-bedingungen

Anerkennung in der Schweiz

Aufenthalts-Erlaubnis

Finanzen & Versicherung

Kinder & Familie

Wohnen & Arbeiten

Kultur & Leben

Bei Fragen stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung.

David Haussmann

Senior recruiter / consultant