Menschen ohne Wasser ist undenkbar. Im lebenden Organismus ist Wasser der größte und wichtigste Bestandteil, obwohl es oftmals nicht als Nährstoff angesehen wird. Es gehört zu den energiefreien Nährstoffen. Die Verteilung im Organismus wird durch osmotische Kräfte gesteuert. Diese beeinflussen, ob Wasser in eine Zelle eindringt oder hinausgeht. Da Wasser- und Mineralstoffhaushalt nicht voneinander getrennt werden können, gehen sie grundsätzlich gemeinsam verloren.

Wasser – ein wichtiger Baustoff?

Ein erwachsener Mensch besteht zu 60-70% aus Wasser, wobei der Gehalt mit steigendem Alter und zunehmenden Fettgehalt abnimmt. Einen hohen Anteil weisen Muskeln, Haut, Herz und weitere Organe auf. Aus diesem Grund reagieren diese besonders empfindlich auf Wassermangel.

Wasser – Einfluss auf Wärmeregulation?

Der Körper des Menschen nutzt die Eigenschaft des Wassers, um bei starker körperlicher Arbeit oder bei heißem Wetter die Körpertemperatur bei 37°C zu halten. Durch die Verdunstung in Form von Schweiß wird Wärme verbraucht, die Haut kühlt sich ab und die Körpertemperatur sinkt.

Wie hoch ist der Wasserbedarf eines Erwachsenen pro Tag?

Grundsätzlich kann man sagen, dass der Wasserbedarf von der Ausscheidung abhängt. Ein gesunder Erwachsener sollte ca. 2,5 Liter Wasser am Tag aufnehmen. Eine einfache Faustregel zur Berechnung des Bedarfs; 30 – 40 ml Wasser pro kg Körpergewicht pro Tag. Wobei eine gesteigerte Menge zum Beispiel durch starkes Schwitzen, Fieber sowie Erbrechen benötigt wird.

Wasserbilanz eines Erwachsenen

Die Aufgaben des Wassers im menschlichen Körper sind weitreichend und nicht zu unterschätzen. So wird sichtbar, welchen Stellenwert die regelmäßige Aufnahme von Wasser hat.